Fritz Lang: Metropolis
Der deutsch-amerikanische Regisseur Fritz Lang verfasste das Werk „Metropolis“ - einen der ersten Science Fiction-Filme - und setzte es filmisch um. Darin werden Arbeiter zum Dienst an den Maschinen gezwungen und nehmen so nach und nach selbst sklavisch-automatenhaft anmutende Züge an. Die Menschen mutieren also zu Maschinen. Eine zweite Erzählebene zeigt die Unterschiede zwischen der herrschenden und der arbeitenden Klasse.
Die Parallele zu „Matrix“ ist offensichtlich: Die Matrix ist eine Art Gefängnis, das bei einigen seiner Einwohnern, die ausreichend Bewusstsein für ihre Situation entwickelten und autonomes Denken lernten, ein Gefühl der Beklemmung auslöst. Thomas Anderson ist ein Beispiel für diese Menschen. Er hinterfragt sein Leben und Existenz und deckt letztendlich die Matrix als Anti-Utopie auf, hinter deren schönem, fortschrittlichen Schein sich ein von Maschinen kontrolliertes Nutzsystem verbirgt.
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