Kung Fu und Buddhismus
Im Kung Fu ist eine Analogie zu der buddhistischen Lehre zu finden. Heute wird einem indischen Mönch, einem Nachfahren Buddhas, die Begründung der asiatischen Kampfsportarten zugeschrieben, auch wenn dies nicht mehr eindeutig belegbar ist. Er leitete aus den Lehren des Buddhismus eine neue „Philosophie der Selbstbetrachtung: das Chan“ ab. Diese Philosophie ist heutzutage unter ihrem japanischen Namen "Zen" wohl bekannt und weit verbreitet.
Gerade in traditionell buddhistischen Kreisen wird auf den meditativen Hintergrund des Kampfsports hingewiesen. So sollten die Körperertüchtigung und im Notfall auch die Möglichkeit zur Selbstverteidigung die Hauptmotivationen sein, diese Sportarten zu erlernen und auch auszuführen, jedoch niemals Aggressionen oder der Wunsch, einen Gegner (grundlos) anzugreifen.
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